Neuvorstellung Arc-Mate 120iC
10/06/2008
Schlank kommt der neue Schweißroboter Arc Mate 120iC daher. In zwei Ausführungen präsentiert FANUC Robotics den Roboter, der 20kg Traglast aufweist. Eine Langarmversion lastet noch 10 kg, hat dafür aber eine Reichweite von 2,01 m. gegenüber dem bisherigen 120er-Modell der Baureihe B ist der neue Roboter der C-Serie schneller und ist mit einem integrierten Schlauchpaket, integriertem Visionsystem iRVision, Slimarm und hohlem Handgelenk ausgestattet.
Der neue, in München präsentierte Schweißroboter hat bei einer Reichweite von 1,81 m eine Traglast von 20 kg. Wie bei FANUC Robotics üblich, gibt es auch gleich eine Langarmversion. Einen „120er"-Roboter gab es bisher schon, der neue ist aber schneller, nicht viel, aber für eine produktivere Fertigung reicht es. Gut sechs Prozent schneller sind die sechs Achsen im Durchschnitt.
Noch stärker als die Reichweite wuchs der Arbeitsraum, weil der Arc Mate 120iC auch näher am Fuß arbeiten kann. Eine Flip-Over-Funktion gab es auch schon beim Vorgängermodell; jetzt ist auch im Überschlagsbereich der nutzbare Arbeitsraum vergrößert worden. Gut 10 Prozent Plus gibt FANUC Robotics hier an.
Alle technischen Features zusammen genommen, errechnet FANUC Robotics für das neue Robotermodell eine um 15 % gestiegene Produktivität. Anhaltspunkt dafür ist ein bestimmtes Schweißnaht-Muster („staggered intermittent welding"), das sich mit dem Arc Mate 120iC um etwa 15 % schneller abarbeiten lässt.
Gestiegen sind beim neuen Robotermodell auch die am handgelenk zulässigen Momente und Trägheitsmomente. Praktiker werden das zu schätzen wissen. Denn gerade bei Multifunktionstools am Handgelenk sind schnell Grenzen erreicht – nicht so beim Arc Mate 120iC, bei dem die zulässigen Momente auf Anforderungen aus der Praxis abgestimmt sind. Dieser Roboter ist dank seiner Funktionalität und seinen Leistungsdaten ideal für den Einsatz in Multiarm-Anlagen geeignet. Eine um 15 % schlankere Roboterbasis ist für einen allein stehenden Roboter möglicherweise nicht so entscheidend. In einer engen Schweißzelle oder in Multiarmanlagen kommt es darauf an, einen möglichst kompakten Roboter einsetzen zu können. Da passt auch das neu angelegte Dress-Out-Paket gut, denn Schläuche und Kabel sind damit nicht nur besser geschätzt, sondern können auch leichter ausgetauscht werden. Speziell für Schweißaufgaben notwendige Kabel wie für eine eventuell notwendige Schweißdraht-Überwachung, Anschluss für die Schweißstromquelle oder Schläuche für Schweißgase sind serienmäßig verlegt.